Schmorbrand in Dachgeschosswohnung

(GPW). Feuerwehr Wardenburg war am Wochenende gefordert

Zu zwei Einsätzen wurde die Ortsfeuerwehr Wardenburg am vergangenen Wochenende alarmiert;

In der Nacht des 04.06.2017 wurde die Feuerwehr um 23:53 Uhr per Funkmeldeempfänger zusammen mit dem Rettungsdienst nach Hundsmühlen alarmiert. In einer Wohnung sollte sich eine hilflose Person befinden. Wie sich herausstellte, befand sich keine hilflose Person in der entsprechenden Wohnung, so dass die Einsatzkräfte wieder abrücken konnten.

Deutlich umfangreicher gestaltete sich der Einsatz, zu dem die Großleitstelle Oldenburg die Ortsfeuerwehr Wardenburg gegen Mittag des 05.06.2017 um 12:26 Uhr per Funkmeldeempfänger und Sirene alarmierte. In der Dachgeschosswohnung eines Zweifamilienhauses in der Hermann-Meyer-Straße in Hundsmühlen löste ein Rauchmelder aus, die Mieter waren nicht zu Hause. Die im Erdgeschoss wohnende Vermieterin konnte sich keinen Zutritt zu der Wohnung verschaffen und rief daher, völlig korrekt, den Notruf 112.

Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte unter Einsatzeiter Hannes Brunßen führte dieser eine Lageerkundung durch. Nach dem gewaltsamen Öffnen der Wohnungstür drang bereits Rauch aus dem Türspalt. Umgehend wurde ein Atemschutztrupp mit einem Hohlstrahlrohr zur weiteren Erkundung und Brandbekämpfung in der Wohnung eingesetzt. In der Küche entdeckte der Trupp angeschmorte Gegenstände auf dem Herd, die Ursache für die Rauchentwicklung waren. Der Herd wurde ausgeschaltet und die Gegenstände ins Freie getragen. Der Einsatz von Löschwasser war nicht mehr nötig, wodurch weiterer Schaden vermieden werden konnte. Mit einem Überdruckbelüfter wurde anschließend der Rauch aus der Wohnung geblasen.

Die Ortsfeuerwehr Wardenburg lobte das Verhalten der Mieterin, die umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmierte. Wäre die Feuerwehr kurze Zeit später alarmiert worden, hätte sich der Schmorbrand wahrscheinlich auf die gesamte Küche und auf den Dachstuhl ausgebreitet.

Im Einsatz waren rund 25 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen. Gegen 13:30 Uhr konnte der Einsatzleiter die Einsatzstelle an die Vermieterin übergeben und den Befehl zum Abrücken geben.

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