Alarmübung Seniorenresidenz Hundsmühlen

(GPW). Per Funkmeldempfänger sowie Sirene wurde die Ortsfeuerwehr Wardenburg alarmiert. In einer Seniorenresidenz in Hundsmühlen löst die Brandmeldeanlage aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits Rauch aus dem Flachdach eines im Bau befindlichen Anbaus auf dem sich zudem verletzte Arbeiter befanden. Ferner drang Rauch aus dem Kellerbereich, Angestellte berichteten ferner über im Keller vermisste Personen.

Umgehend forderte der Einsatzleiter Oliver Ehmen über die Großleitstelle Oldenburg weitere Einsatzkräfte an; So wurden die Freiwilligen Feuerwehren Achternmeer, Littel sowie Eversten und eine Drehleiter der Stadt Oldenburg sowie der Malteser Hilfsdienst aus Sandkrug alarmiert.

Gemäß dem Grundsatz "Menschenrettung vor Sachrettung" wurden mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt, die eine verletzte Person auf dem Dach retteten. Eine weitere Person wurde von den Rettungskräften auf dem Dach betreut und, nach dem Eintreffen, mit Hilfe der Drehleiter gerettet.

Weitere Kräfte unter schwerem Atemschutz drangen in den verqualmten Keller vor und begaben sich auf die Suche nach den vermissten Personen.

Erst im Verlauf des Einsatzes wurde den Einsatzkräften klar, dass es sich um eine ausgeklügelte Übung handelte, die die Wardenburger Kameraden Maik Oliver Bäcker, Carsten Höpken und Hannes Brand ausarbeiteten. Dennoch wurde dieser Einsatz konzentriert zu Ende gebracht und alle "vermissten" bzw. "verletzten" Personen gerettet.

Im Anschluss fand im Feuerwehrhaus Wardenburg eine Einsatzbesprechung statt, Das Technische Hilfswerk kümmerte sich um Getränke und Essen - dafür einen herzlichen Dank!

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